8 Aus der Werkstatt der Neuen Medizin: Trisomie 21, das sogenannte Down-Syndrom oder Mongolismus
In diesem Kapitel möchte ich Einblick in meine „Werkstatt“ geben, also Einblick in wichtige, noch ungelöste medizinische Probleme und Fälle, die an mich herangetragen werden. Dafür habe ich folgenden ausgewählt: Der Fall betrifft die kleine Tochter einer Ärztin, die mir freundlicherweise gestattet hat, den Fall samt Bildern zu veröffentlichen.
Bei einem Seminar Ende September 1998 kam diese Kollegin mit ihrem Ehemann, der Orgelbauer ist, und ihrer viereinhalbjährigen Tochter zu mir und fragte, ob ich etwas über „Down-Syndrom“ beziehungsweise „Mongolismus“ im Zusammenhang mit der Neuen Medizin wisse, und ob ich irgendeine Hilfe anbieten könne.
Ich antwortete ihr, dass ich für diesen speziellen Fall noch nichts Genaues wisse, dass ich aber früher lange in der Kinderneurologie und Kinderpsychiatrie gearbeitet hätte, mir die grundsätzliche Problematik also geläufig sei. Ich hätte im Rahmen der Neuen Medizin sehr viele behinderte Kinder gesehen, die, wenn man das Problem, das heißt den richtigen Schlüssel herausfinde, wieder vollkommen gesund werden könnten und geworden seien. Ich bot ihr an, im Falle ihrer Tochter gemeinsam zu forschen.
Und das taten wir beziehungsweise tun es noch. In diesem Fall wurde das Problem thematisiert und in die „Werkstatt“ genommen.
Der Mensch hat in jeder Zelle 2 x je 23 Chromosomen oder 23 Chromosomenpaare, außer in den Keimzellen im Ovar und in den Spermen, wo nur ein einfacher Chromosomensatz zu 23 vorhanden ist. Der Mann hat ein unpaariges Chromosomenpaar, das X- und das Y-Chromosom. Die Frau hat statt dessen zwei paarige X-Chromosomen.
Das „Down-Syndrom“, so schreiben die Lehrbücher, hat als Besonderheit, dass am menschlichen Chromosom Nummer 21 nicht zwei, sondern ein drittes Chromosom oder jedenfalls Bruchstücke von einem solchen, festgestellt werden. Das Syndrom (was nur heißt, dass mehrere Symptome gleichzeitig vorkommen) kommt laut der Fachliteratur nur bei Angehörigen der weißen Rasse vor. Eine ursächliche Therapie ist bisher laut Lehrbüchern nicht möglich!
Die Symptome sind: Entwicklungsverzögerung mit geistiger Behinderung, mongoloides Gesicht, mongoloide Lid Achse, Kurzköpfigkeit, Überstreckbarkeit der Finger, besonders des kleinen Fingers, sogenannter Epikanthus87, sogenanntes Schlupflid, offener Mund, Vierfingerfurche, Sandalenlücke (großer Abstand zwischen dem großen Zeh und der zweiten Zehe), Knopfnase, Ohrmuschel-Dysplasie88, große Zunge, verminderter Muskeltonus, Kurzfingrigkeit und Schielen.
87 Epikanthus = sichelförmige Hautfalte am inneren Rand des oberen Augenlids
88 Dysplasie = Fehlbildung oder Fehlentwicklung eines Gewebes oder Organes
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Alle diese Merkmale kommen in der aufgezählten Reihenfolge zwischen 99% und 23% der Fälle mit diesem Syndrom vor. Aber die Trisomie89, wie man solche Syndrome nennt, ist nicht einheitlich, sondern es gibt wieder eine Reihe von Unterformen beziehungsweise Variationen, zum Beispiel die sogenannte Mosaik-Trisomie, die angeblich hier bei unserem Fall vorliegt, wie die Mutter vermutet. Bei dieser hat ein Teil der Körperzellen beim 21er Chromosom, wie es normalerweise der Fall ist, nur 2, ein anderer Teil der Körperzellen hat dagegen 3 Chromosomen – oder jedenfalls Bruchstücke eines dritten Chromosoms.
Ich bin kein Genetiker90, möchte mir auch nichts anmaßen, ebenso wie die Mutter des Mädchens, die sich als Ärztin jedoch wirklich intensiv mit den Grundlagen dieses Syndroms beschäftigt hat, wie sich jeder leicht vorstellen kann.
Interessant ist an diesem Fall, dass der Vater des Mädchens die Neue Medizin schon seit vielen Jahren kennt. Die Mutter des Mädchens lernte sie erst, als sie bereits im 7. Monat schwanger war, kennen, als sie mit dem Vater des Kindes zusammenzog. Sie war damals 42 Jahre alt.
Annas Mutter arbeitete bis zum 7. Monat bei einer Behörde in einem großen sehr hellhörigen Hochhaus von 10 Stockwerken, das renoviert wurde. Sie weiß nicht mehr genau, ob die Renovierungsarbeiten schon vom ersten Monat der Schwangerschaft ab liefen oder erst vom zweiten. Jedenfalls wurde mit Presslufthammern und -bohrern praktisch von morgens bis abends gearbeitet. „Es ging einem durch Mark und Bein“, berichtet die Mutter. Es sei die reine Folter gewesen und alle hätten eigentlich immer nur den einen Wunsch gehabt: Wegzulaufen.
Danach sei sie zu ihrem Freund, dem Vater des Kindes, gezogen. Dieser hatte einen alten kleinen Bauernhof geerbt und richtete sich als Orgelbauer dort eine Werkstatt ein. Aber man musste in den nächsten Monaten vor der Geburt und auch noch nachher mit der Motorsäge etwa hundert Bäume fällen, was Annas Mutter mit ihrem Freund zusammen machte, damit mehr Licht in die dunklen Räume des Hofes kommen konnte.
89 Trisomie = Genommutation, bei der Chromosomen dreifach vorhanden sind
90 Genetik = Wissenschaft von den Grundlagen und Gesetzmäßigkeiten der Vererbung
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Natürlich dachte sie nicht daran, dass das für das Kind im Mutterleib nicht gut sein könnte, denn für sie selbst war die Motorsäge nach den ohrenbetäubenden Presslufthammern an ihrer früheren Arbeitsstelle die reinste Erholung. Wie gesagt, auch nach der Geburt wurde noch monatelang weitergesägt. Die Bäume mussten ja zum Beispiel zu Feuerholz zerkleinert werden. Außerdem wurde in der Orgelbauerwerkstatt des Vaters ständig gesägt.
Als Anna als Hausgeburt zum Termin geboren wurde, sah sie aus, „wie ein kleiner Chinese“. Für die Mutter als Ärztin war die Diagnose außer Zweifel: „Mongolismus/Down-Syndrom“. Aber der Vater sagte tröstend zu seiner deprimierten Freundin: „Das kann noch nicht das letzte Wort gewesen sein, wir wollen sehen, ob nicht die Neue Medizin etwas Hilfreiches dazu sagen kann!“
Seither haben die Eltern eine Gelegenheit gesucht, festzustellen, ob die Neue Medizin hier nicht helfen könnte, obwohl in den Büchern über Neue Medizin ja nichts über Down-Syndrom zu lesen war. Der Vater kannte diese ja schon seit Jahren. Die Mutter beschäftigte sich erst später damit, stellte aber gleichzeitig fest, dass bei ihrer Tochter ein „typischer Verlauf vorhanden war, auch alle Symptome vorlagen wie Schlupflid, offener Mund, große Zunge, Entwicklungsverzögerung, Klinodaktylie91. Mit einem Jahr konnte Anna noch nicht krabbeln oder sitzen. Eine intensivmedizinische Behandlung war nicht nötig gewesen, Anna konnte von ihrer Mutter versorgt werden.
Zwischen dem 8. und 18. Lebensmonat hatte Anna nachts oft einen pavor nocturnus, nässte auch oft dabei ein. Im Nachhinein vermutet die Mutter, dass es epileptische Anfälle gewesen sein könnten. Erst mit zweieinviertel Jahren konnte Anna frei laufen, wenn auch sehr ungeschickt und ataktisch92. Die Mutter: „Es sieht schlimmer aus, als es ist.“ Auch jetzt läuft das Kind noch sehr ungelenk und ataktisch, weil noch erhebliche Teillähmungen der Muskulatur der Beine bestehen.
Die Gelegenheit, die Neue Medizin zu Rate zu ziehen, ergab sich dann im September ’98 auf einem Seminar. Bei der bei dieser Vorgeschichte so eindeutigen Diagnose des Kreissägen-Syndroms fiel der Mutter seltsamerweise das Presslufthämmern bei diesem Stichwort erst nicht ein, auch lag versehentlich das Hirn-CT noch nicht vor. Trotzdem glaubten wir, gemeinsam den Schlüssel gefunden zu haben, der genau ins Schloss passen müsste.
91 Klinodaktylie = Überstreckbarkeit der Finger
92 ataktisch = unregelmäßig
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Die Eltern achteten von da ab peinlich darauf, dass alle stärkeren Geräusche, besonders die von Maschinen, unterblieben. Ganz aufgeregt rief die Mutter eines Tages an, als ihr die Sache mit den Presslufthämmern im Nachhinein wieder einfiel.
Aber der Schlüssel passte wirklich: Seit 12 Wochen macht Anna, zur großen Freude ihrer Eltern, eine rasante Aufholentwicklung in Richtung Normalität durch, die vorher niemand für möglich gehalten hatte. Nachbarn, Freunde und Therapeuten sagen den Eltern, dass sie das Kind nicht mehr wiedererkennen würden. Während sie vorher nur 1 bis 2 Worte aneinandersetzen konnte, spricht sie jetzt ganze Sätze von 3 oder auch mal 4 Wörtern und – sie versteht jetzt alles viel besser. Sogar wenn man Anna nur ein paar Tage nicht gesehen hätte, fiele jedem der rasche Fortschritt der „Nachreifung“ auf, berichtet die Mutter.
Den „Werkstattbericht“ könnte man bis hierhin so abfassen: Klar war, dass das Kind schon im Mutterleib mindestens einen „Kreissägen-Konflikt“ erlitten haben musste. Im Nachhinein fiel der Mutter ja auch der „Presslufthammer-Hörkonflikt“ ein, der 6 oder 7 Monate angedauert hatte. Die Mutter berichtete auch, bei lauten Geräuschen, sogar wenn die Katze schreie, halte sich Anna die Ohren zu und empfinde augenscheinlich Unbehagen oder sogar Schmerz. Oft schreie sie sogar. Man habe das bisher aber nicht richtig einzuordnen verstanden.
Wir wissen in der Neuen Medizin, dass ein Individuum, wenn es je einen corticalen Hör-Konflikt rechts- und links-cerebral hat, Stimmen hört. Dies tritt auf, wenn der Konfliktinhalt jeweils etwas Gesprochenes war, zum Beispiel je ein gesprochener Satz, den man nicht hören wollte beziehungsweise bei dem man seinen Ohren nicht traute. Die „Stimmen“ sprechen dann gewöhnlich miteinander etwas, was immer mit diesen Sätzen zu tun hat.
Wenn es sich aber um Geräusche wie das Kreissägen-Geräusch handelt, sind die Betroffenen geradezu ungeheuer geräuschempfindlich und erleiden bei jedem stärkeren aber oft auch nur normalen Geräuschen der betroffenen Frequenzen geradezu höllische „Hörschmerzen“. Das Geräusch tut richtig weh, so dass die Patienten oft vor Schmerzen schreien. So muss es bei Anna gewesen sein.
Soweit kamen wir am Rande des Seminars. Und sicher war es gut, diese Hörkonflikt-Konstellation, von der wenigstens ein Hör-Konflikt ein sogenannter Kreissägen-Konflikt gewesen sein musste, abzustellen. Es forderte den Eltern viel ab, denn der Vater von Anna sägt als Orgelbauer ja von Berufs wegen ständig in seiner Werkstatt. Es schien auch, dass die Konstellation nicht durchgehend gedauert haben konnte, denn Anna war nicht auf der Entwicklungsstufe eines Neugeborenen, auch wenn sie nur sehr wenig sprechen und verstehen konnte.
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Es musste also, sollte das Down-Syndrom mit Biologischen Konflikten zusammenhängen, vorübergehende, allerdings nur kürzere Zeiten der Konfliktlösung gegeben haben, die eine Entwicklungs-Retardierung auf dem Stand eines Kindes von 1 bis 1 ½ Jahren zugelassen hatten.
Was erwartete uns sonst noch im Hirn-CT? Sollte am Ende auch die Klinodaktylie und die Teillähmung der Beine Folge Biologischer Konflikte sein? Die Eltern hatten einen Tag vor dem Seminar bereits ein CCT von Anna anfertigen lassen, hatten es auf dem Seminar jedoch noch nicht parat. Daher schickten sie es Ende November zugleich mit der guten Nachricht, Anna entwickle sich „sehr erfreulich, vor allem im Sprachbereich“. Am Telefon meinte die Mutter, manche Leute würden sie auf der Straße ansprechen und fragen, woher denn die erstaunliche positive Veränderung bei Anna herrühre.
Foto vom 26.9.98:
Anna ist Linkshänderin. Typische facies der viereinhalbjährigen mit Down-Syndrom. Entwicklungsrückstand um 3 bis 3 ½ Jahre, offener Mund, große Zunge, leichter Strabismus divergens (Schielen nach außen) mit Führung des rechten Auges. Die Überstreckbarkeit der Finger kann man natürlich nicht sehen, sie ist rechts etwas stärker als links. Der Gang ist stolprig und ungelenk, das Kind fällt oft hin, Teillähmung der Beine. Das Down-Syndrom gilt in der Schulmedizin als praktisch nicht therapierbar, von einzelnen, rein symptomatischen Trainingserfolgen abgesehen. Das war sicher falsch. Ganz offensichtlich ist das Down- Syndrom „nur“ eine Ähnlichkeit der Symptomatik bei gleichen oder ähnlichen Althirn- und Großhirn-Konstellationen, die nach den 5 Naturgesetzen der Neuen Medizin entstehen und auch verlaufen, was wir bisher nicht gewusst hatten. Diese Konstellationen sind zur Gänze oder teilweise in ihrer Kombination auch für ein, im Prinzip passagere, Veränderung des Chromosoms 21 verantwortlich.

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CCT vom 25.9.98: Wir sehen auf dieser Aufnahme in der rechten mittleren Schädelgrube (Pfeil von dorsal unten und von frontal oben) zwei aktive Hör-Konflikte, daneben einen weiteren, nicht mehr ganz sicher aktiven im Trigeminus-Relais für das linke Gesicht. Einen der beiden corticalen Hör-Konflikte können wir sicher dem Kreissägen-Konflikt zuordnen, nur wissen wir nicht, welchen. Den anderen Hamerschen Herd dürfen wir mit einiger Berechtigung dem Vater zuordnen, ebenso den Gesichts-Konflikt für die linke Gesichtsseite (weil Linkshänderin = Partnerseite!), denn das Kind, das sehr an seinem Vater hängt, fragt hundertmal am Tag, wie die Mutter berichtet, nach seinem Vater, wenn dieser einige Wochen weg ist, um eine Orgel zu reparieren. Die beiden Hamerschen Herde liegen möglicherweise auch nicht zufällig so zusammen, ja zum Teil ineinander übergehend, denn das Kreissägen hatte für das Kind im Mutterleib immer mit der Stimme des Vaters zu tun: Das eine Geräusch, das sie gerne hörte, aber oftmals lange nicht hören konnte (Trennung vom Vater = Partner), das andere Geräusch, das ihr sehr unangenehm war, nämlich das Kreissägen-Geräusch. Ihr werdet später sehen, liebe Leser, dass das penible ,,Auseinanderklamüsern“ der Konflikte, Herde im Gehirn und Organbefunde keine Marotte von mir ist, denn -„vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt“ ist ein alter Medizinerspruch, abgewandelt aus dem Griechischen „vor die Freude haben die Götter den Schweiß gesetzt.“

Bei dieser Aufnahme des CCT von einem ein wenig tieferen Schnitt als dem vorherigen, sehen wir diverse Hamerschen Herde. Zunächst erkennen wir in der linken mittleren Schädelgrube (Pfeil linke obere Ecke) ebenfalls einen noch schwach aktiven Hör-Konflikt. Es dürfte das ohrenbetäubende Presslufthämmern gewesen sein, das ja nur mit der Mutter zu tun hatte und sogar ihr durch Mark und Bein ging.
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Die Konflikte beziehungsweise Hamerschen Herde im Stammhirn können wir vermutlich noch der intrauterinen Phase zuordnen: Wir sehen einen Herd im Akustikus-Relais rechts, den man auch als Akustikus-Neurinom bezeichnen kann, entsprechend dem Konflikt, eine Information zu vermissen, auf die man wartet. Organisch entspricht das der rechten Mittelohr-Schleimhaut. Dies könnte das Warten auf die Stimme des Vaters sein (2. Pfeil von oben rechts), während wir das Akustikus-Neurinom links (2. Pfeil von oben links) entsprechend der linken Mittelohr-Schleimhaut, wohl eindeutig dem Kreissägen-Gekreische zuordnen müssen, das das Kind im Mutterleib schon und später noch immer „loswerden“ wollte. Das rechte Akustikus-Neurinom (= Hamerschen Herd für Mittelohr-Schleimhaut rechts) ist offenbar derzeit in Lösung beziehungsweise mal wieder in Lösung, das linke Akustikus-Neurinom ist mal wieder aktiv.
Der obere rechte Pfeil zeigt den Hamerschen Herd für die Sammelrohre (Tubuli) der rechten Niere. Dieser Herd entspricht einem Flüchtlings-Konflikt mit dem Gefühl, mutterseelenallein zu sein mit Sammelrohr-Carcinom. Der Hamersche Herd im ventralen Stammhirn (3. Pfeil von oben rechts) zeigt einen in Lösung befindlichen Todesangst-Konflikt. Da das Kind oftmals nachts geschwitzt hat, könnte man auf einem sehr genauen Thorax-CT eventuell kleine Kavernen finden als Reste einer abgelaufenen oder chronisch rezidivierenden Lungen-Tbc. Überlappt wird dieser Herd in pcl-Phase, der den 4. Ventrikel etwas von rechts komprimiert, durch einen alten, wohl weitgehend abgeheilten Hamerschen Herd für die linke Pleura und Peritoneum (4. Pfeil von oben rechts) und einen schwarz umstrichelten Hamerschen Herd für das linke Perikard, der wieder einmal in Lösung ist und ebenfalls den 4. Ventrikel von dorsal her komprimiert. Schließlich finden wir noch einen großen schwach aktiven Hamerschen Herd für das rechte Peritoneum und die rechte Pleura.
Das Kind hat also mit Sicherheit außer der corticalen Großhirn-Konstellation (Hör-Konflikte), für die es klinische Anhaltspunkte gibt, immer eine mehr oder weniger andauernde Stammhirn-Konstellation (Akustikus-Neurinome et cetera) sowie Kleinhirn-Konstellation. Wenn man später den „Schlüssel“ gefunden hat, kann man an dem Erfolg oft sehen, dass man mit seinen Vermutungen richtig gelegen hat.
Das entbindet uns nicht davon, zunächst als „brave Handwerker“ alles aufzulisten. Denn die großen Fragen kommen ja noch:
- Welche Konflikte hatte das Kind schon im Mutterleib erlitten, wodurch es aussah „wie ein kleiner Chinese?“
- Welche Konflikte müssen wir als Folgekonflikte ansehen, die wir zwar dem biologischen Inhalt nach kennen, jedoch nicht real?
- Wie könnten diese Biologischen Konflikte die Symptome des Down-Syndroms erklären, insbesondere auch die Chromosomen-Symptomatik?
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Wir sehen hier die beiden oberen Pfeile auf die muskulären Relais beziehungsweise Hamerschen Herde hinweisen (nicht motorische Relais der Großhirnrinde, sondern Marklager-Relais der Hand- und Fingermuskulatur). Der Hamersche Herd links für die rechte Hand (Partner = Vater-Hand) ist sicher noch aktiv. Der rechte Hamersche Herd für die linke (Mutter-) Hand scheint ebenfalls noch oder wieder aktiv zu sein. Sollte davon die Überstreckbarkeit der Finger herrühren, dass die Fingerbeuger teilgelähmt sind?
Die unteren beiden Pfeile weisen auf die Hamerschen Herde der Eierstocks-Relais, die beide in Lösung waren, rechts aber (Verlust-Konflikt wegen Vater) scheint wieder eine Aktivität eingetreten zu sein. Wirklich war der Vater – nach einigen Monaten ohne Auftrag – eine Woche vor diesen Aufnahmen wieder für mehrere Wochen zu einer Orgelreparatur weggefahren, und Anna fragte, wie erwähnt, hundertmal am Tag nach ihm.

Der rechte Pfeil weist auf einen Hamerschen Herd in pcl-Phase mit starkem Ödem hin, entsprechend einem gelösten Blutungs- und Verletzungs-Konflikt, auf organischer Seite einer Splenomegalie entsprechend (Milzvergrößerung). Wir sehen die deutliche Verschiebung des rechten Schenkels der Cisterna ambiens zur Mitte hin. Wirklich hat Anna des Öfteren beim Fallen die Nase aufgeschlagen und hat starkes Nasenbluten gehabt, das deshalb jedes Mal umso länger dauerte, weil Anna dabei mörderisch schrie.
Der linke Pfeil zeigt auf einen Hamerschen Herd im Rektum-Bereich, entsprechend einem Identitäts-Konflikt, den ein linkshändiges Mädchen auf dieser Hirnseite erst als zweiten Konflikt erleiden kann, der eben dann die Konstellation bewirkt.
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Den gleichen Herd, der noch weiter hoch reicht, sehen wir auf der übernächsten Abbildung wieder. Nach unten reicht dieser Herd bis in die mittlere Schädelgrube (Hör-Konflikt) herunter. Dadurch ergibt sich normalerweise, dass der Identitäts-Konflikt mit dem Hör-Konflikt nicht nur in Zusammenhang steht, sondern offenbar mit diesem zusammen entstanden ist. Das Kind hat – möglicherweise schon im Mutterleib – durch Hören der unerträglichen Presslufthämmer das Gefühl für seine Identität verloren. Es war dadurch halb oder ganz, entweder in biomanischer oder biodepressiver Konstellation, was auch wechseln konnte.
Auf der nebenstehenden Abbildung sehen wir zwei nebeneinanderliegende Hamersche Herde betreffend die linken etwa 8. bis 9. Rippen, was wiederum einem Selbstwerteinbruch entspricht: „Dort tauge ich nicht viel“. Mindestens der ventral gelegene ist noch aktiv, der andere möglicherweise in Lösung.

Auf dieser Aufnahme können wir deutlich (obere beide Pfeile) einen großen zentralen motorischen Konflikt sehen, betreffend eine Lähmung beider Beine, der aber offensichtlich (wieder?) in Lösung ist. Anna konnte bis zu einem Jahr weder krabbeln noch sitzen, war ganz offensichtlich gelähmt. Die Motorik bessert sich jedoch zunehmend. Anna stolpert zwar noch viel, geht holprig, ataktisch und ungelenk aber sie kann jetzt, mal besser, mal schlechter, mühsam gehen.
Der linke untere Pfeil weist wieder auf den Identitäts-Konflikt. Er ist ganz offensichtlich noch aktiv.

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Er scheint bis ins sensorische Rindenzentrum des Top nahezu heraufzureichen, was den ganzen „Strang“ zusätzlich mit dem Konfliktinhalt der Trennung Kind/Mutter befrachten würde. Das würde sich in unserer biologischen Sprache des Gehirns so lesen: Beim Hören der unerträglichen, durch Mark und Bein gehenden Presslufthämmer, hatte sie die Angst, von der Mutter getrennt zu werden und erlitt einen Identitäts-Konflikt, der heute noch aktiv ist. Auf organischer Ebene würden diesem Konflikt im Prinzip Milchgangs-Ulcera in den Milchgängen der rechten Brust des Kindes entsprechen.
8.1 Theoretische Erwägungen
Das Down-Syndrom hat viele Varianten, was wir, wenn wir unsere CCT-Bilder aufmerksam betrachtet haben, auch erwarten würden, vorausgesetzt, das Down-Syndrom hatte oder hätte etwas mit Biologischen Konflikten zu tun, ist eventuell nur ein „Syndrom von Konflikten und Konstellationen“. Der jeweilige Zeitpunkt des ontogenetischen, intrauterinen Eintreffens dieser Sonderprogramme müsste noch gesondert geklärt werden.
In der Neuen Medizin gibt es einfache Gesetze und Regeln und einfache Zusammenhänge zwischen Psyche, Gehirn und Organen, nämlich die direkte Entsprechung und die Synchronizität. Das Wissen um diese Entsprechungen und die Synchronizität ist unser Handwerkszeug.
Zu jedem Hamerschen Herd im Gehirn, egal ob in ca- oder pcl-Phase, gehört ein entsprechender Organbefund und ein psychischer Befund. Wir können unseren Herden oft auch ansehen, welche Entwicklung sie bisher genommen haben, jedenfalls ungefähr.
Wenn wir also diese CT-Befunde samt „Kontext“ den Organbefunden gegenüberstellen und das Ganze durch den Filter der gewissenhaften Anamnese laufen lassen, siehe da, dann können wir – zunächst einmal abgesehen von dem Chromosomen-Befund – alle Befunde und Symptome des Down-Syndroms im Falle unserer kleinen Patientin gut erklären! Natürlich unter Zuhilfenahme der Entwicklungsgeschichte aber das ist ja in der Neuen Medizin so selbstverständlich, dass es keiner besonderen Erwähnung mehr bedarf. Das bedeutet, dass wir die Symptome auch zum Zeitpunkt der Konflikte während der Schwangerschaft in Beziehung setzen müssen!
Haben wir damit nun das Down-Syndrom erklärt? Noch nicht! Aber wenn es uns gelingt, zum Beispiel 10 Fälle von Mongolismus in dieser Weise kohärent lückenlos zu erklären, dann gibt es kein „Down-Syndrom“ mehr, sondern es gäbe nur im Rahmen der normalen Streuung von verschiedenen Konflikten und Konfliktkonstellationen alle 100 oder 500 mal eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit der Symptomatik – nichts anderes behauptet ja eigentlich auch nur das sogenannte „Down-Syndrom“.
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Wäre das also nur ein Streit „um des Kaisers Bart“, den wir hier führen, ein Streit um Bezeichnungen und Definitionen? Oh nein, diese neue Sicht hätte ja gewaltige Konsequenzen! Denn wie wir mit Biologischen Konflikten umgehen müssen, das wissen wir ja.
Ich bin nicht so vermessen oder ein Traumtänzer der Medizin. Ich habe in meinen 40 Jahren als Arzt hunderte solcher armen Kinder mit Down-Syndrom und Trisomie aller Art gesehen, als dass ich annehmen könnte, jetzt sei es ein Leichtes, ein mongoloides Kind so zu therapieren, dass es wieder weitgehend normal ist. Dazu ist ja auch die Familie nötig, insbesondere die Mutter et cetera. Wir wissen natürlich auch noch nicht, was reversibel und was nicht mehr reversibel ist. Aber wir wissen doch jetzt wenigstens, wo wir angreifen können, auch wenn es dann noch immer ein sehr hartes Stück Arbeit ist bis man, zusammen mit der Familie und beistehenden Therapeuten, einen solchen kleinen Menschen wieder auf den richtigen Kurs gebracht hat. Einerseits erscheint das bei so vielen Konflikten oft gar nicht möglich, andererseits setzt die sehr begründete Hoffnung, dass es jetzt eine echte ursächliche Hilfe gibt, bei den Angehörigen ungeahnte Kräfte frei, die man, solange die Prognose „inkurabel“ so niederschmetternd war, vorher nicht für möglich gehalten hätte. Wissen die Angehörigen erst einmal, möglichst gut beraten von einem „Meister“ der Neuen Medizin, wo der Hase laufen muss, dann sind sie vor lauter bestens gemeinter Initiative wahrscheinlich kaum noch zu bremsen. Es ist dann Sache des Therapeuten, alle diese gut gemeinten Initiativen in die richtigen Bahnen zu lenken. Jedenfalls ist doch die Hoffnungslosigkeit erst einmal vom Tisch!
8.1.1 Theoretische Erwägungen zur Chromosomen-Veränderung
Wenn in unserer Psyche ein Biologischer Konflikt eintrifft und ein Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm in Gang setzt, dann passiert ja synchron im Gehirn und am Organ auch etwas Entsprechendes. Das wissen wir ja bereits genau. Aber was passiert denn eigentlich am Organ? Ein Krebs oder ein Krebsäquivalent oder eine Nekrose …Wir wissen, dass es ein sogenanntes Organgehirn gibt, in dem offenbar in gleicher Frequenz wie im Gehirn ringförmige Wellen schwingen, denn wir sehen die Hamerschen Herde ja auch am Organ, wenn es kompakt ist. Was liegt näher als anzunehmen, dass es die kleinen Zellgehirne mit ihren Chromosomen und Genen sind, die da das Organgehirn zum Schwingen bringen in der gleichen Frequenz wie in den Hamerschen Herden im Gehirn? Die Zellkerne bilden ja das Organgehirn!
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Nun wissen wir längst, dass zum Beispiel adenoide Brustdrüsen-Krebszellen, die ja nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt sind, genetisch etwas anders sind als die sogenannten autochthonen Brustdrüsen-Zellen, die nach der Tbc in der pcl-Phase bestehen bleiben, während die Krebszellen verkäst und abgeräumt werden. Das ist ja offenbar das Merkmal, an dem unsere Helfer, die Mikroben, in diesem Fall die Mykobakterien erkennen, welche Zellen sie abräumen müssen und welche sie auf keinen Fall abräumen dürfen.
Die Chromosomen sind also verändert. Genau genommen sind sie bei jedem Krebs verändert. Es wäre aber (Arbeitshypothese!) möglich, dass sie in zweierlei Hinsicht verändert sind. Die eine Hinsicht haben wir gerade besprochen. Die andere Hinsicht wäre die, dass alle Zellkerne des Organismus, die ja sämtlich miteinander vernetzt sind, per Chromosomen-Veränderung „wissen“, was im übrigen Organismus vor sich geht. Diese Vorstellung ist keineswegs abwegig, nimmt man doch heute ohnehin an, dass die Chromosomen nicht etwa nur ein starres „Erbpaket“ sind, sondern am Metabolismus des Organismus ständig auch selbst teilnehmen, sich also auch in gewissem Rahmen ständig verändern.
Mit dieser begründeten Vorstellung wäre es nur noch ein winziger Schritt zum Down-Syndrom, bei dem auch nichts anderes als eine Chromosomen-Veränderung (am 21er Chromosom) stattgefunden hat. Die Probe aufs Exempel wäre, ob die Trisomie (oder bruchstückhafte Trisomie) auch wieder verschwindet, wenn die Biologischen Konflikte gelöst sind. Ich bin guter Hoffnung, dass das der Fall ist. In der konventionellen Medizin würde man dann bisher noch von vorausgegangener Fehldiagnose sprechen. Die Kinder wären schlicht und einfach wieder gesund, möglicherweise auch chromosomal.
Bisher waren ja die Genetiker davon ausgegangen, die „Panne“ müsse bei der allerersten Zellteilung passiert sein, weil die Mutter zu alt gewesen sei. Natürlich könnte theoretisch auch schon die haploide93 Eizelle (oder Spermie) einen Konflikt gehabt haben zum Beispiel durch Presslufthammer-Geräusche oder anderem vor oder während der Zeugung oder Vereinigung von Ei- und Samenzelle. Das war eine rein hypothetische Annahme aber es gibt keinen zwingenden Grund dafür. Zwar hätte es theoretisch so sein können, auch in unserem Fall, aber es ist offensichtlich, wie der Verlauf zeigt, nicht so. Dass die Mütter statistisch „zu alt“ sind, ist ein Faktum. Aber das könnte auch bedeuten, dass eine junge Mutter ein Kind mit mehreren Konflikten sofort per Spontanabort abgestoßen hätte, während eine „zu alte“ Mutter das möglicherweise statistisch häufiger „unterlässt“.
93 haploid = einen Chromosomensatz, in dem jedes Chromosom nur einmal vorhanden ist
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8.2 Die Therapie des Down-Syndroms
Dem Wissenschaftler geziemt Bescheidenheit. Wir hüten uns also davor, zu sagen, wir könnten das Down-Syndrom heilen, zumal das ja nur die Patienten selbst und allenfalls seine Eltern und Angehörigen könnten. Aber wir können sagen, dass wir im Prinzip die Symptome, die wir beim Down-Syndrom sehen, als ganz normale Sinnvolle Biologische Sonderprogramme wiedererkennen und auch entsprechend damit umzugehen wissen, das heißt diese Sonderprogramme in die pcl-Phase zu bringen. Dann würde sich allerdings in jedem einzelnen Fall eine Normalisierung, beziehungsweise Heilung des Down-Syndroms ergeben können. Wie gesagt: Mit sehr viel Motivation, sehr viel Transpiration und ein bisschen Inspiration. Zu unserem riesigen Erstaunen ist die reale Therapie oft sehr viel einfacher als die langen theoretischen Erörterungen hätten vermuten lassen, jedenfalls dann, wenn wir den Schlüssel gefunden haben und die Türe aufschließen können.
In unserem Fall hatten wir gleich – noch ohne, dass mir das CCT vorlag einen „festen Punkt“, der klinisch unbestreitbar war: Das Kreissägen-Syndrom. Ein Kind, das so geräuschempfindlich ist, dass es sich bei jedem lauteren Geräusch von Kreis- oder Motorbaumsäge, mit denen die Eltern gemeinsam während der letzten 3 Monate jede Menge Bäume gefällt hatten, mal ganz abgesehen, die Ohren zuhält und schreit, dann muss es mit größter Wahrscheinlichkeit nicht nur einen Hör-Konflikt haben, sondern auf jeder Hirnseite einen Hamerschen Herd in Aktivität. Und bei diesem Kontext ist die wahrscheinlichste Ursache eben das sogenannte Kreissägen-Syndrom gewesen, später ergänzt durch die Kenntnis des noch früheren und viel schlimmeren Presslufthammer-Geräuschs, das nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind im Mutterleib „durch Mark und Bein“ ging.
Nun, irgendwo muss man ja immer einmal anfangen. Und da wir in der Medizin normalerweise keine Zeit zu verschenken haben, sprach in unserem Fall nichts dagegen, mit dem Abstellen dieser unangenehmen Geräusche zu beginnen, was auch gleich durchschlagenden Erfolg hatte. Es ist in solchen Fällen normalerweise nicht falsch, sich erst einmal auf erkundeten! Das heißt einigermaßen sicheren Terrain zu bewegen.
Die zweite Stufe begann bei uns mit Erkenntnissen, die wir aus dem CCT (immer ohne Kontrastmittel!) gewinnen konnten. Die zweite einigermaßen sichere Erkenntnis war, dass offenbar der 2. Hör-Konflikt mit dem Vater zu tun hatte. Anna fragt hundertmal am Tag: „Papa, wann kommt?“ Leider habe ich, durch verschiedene Pannen bedingt, das CCT erst Mitte November bekommen, so dass wir erst dann den zweiten Therapieschritt – wieder nur nach gesundem Menschenverstand – bestimmen konnten.
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Nachdem die Familie den 1. Schritt der Vermeidung der Kreissägen-Geräusche genau befolgt hatte, war ich sicher, dass auch der 2. Konflikt gelöst werden würde: Wir verabredeten, dass immer abwechselnd die Mutter mit Anna übers Wochenende den Papa besuchen sollte, wenn dieser auswärts zu arbeiten hatte und dieser ebenfalls im Turnus zum Wochenende nach Hause fahren sollte. Dann wäre für Anna der Konflikt „entschärft“, das heißt man könnte die Rezidive vermeiden. Natürlich kostet so etwas Geld, aber daran sollte es nicht scheitern.
So arbeitet man sich langsam weiter vor. Ein Problem, das sich uns, zunächst rein akademisch-theoretisch stellte, war die Frage, ob die möglicherweise bereits vorhandenen Eierstocks-Zysten nicht zu viel Östrogen produzieren würden, so dass es zu einer überstürzten Geschlechtsreife kommen könnte, weiterhin ob in diesem Alter die Eierstöcke überhaupt schon vermehrt Östrogen produzieren können. Wir werden also unter Aufsicht von Frau Doktor Mama, den Verlauf des Östrogen-Spiegels im Blut messen und sofort eingreifen, wenn die Sache aus dem Ruder zu laufen droht. Die Mutter berichtete übrigens, Anna würde aus der Scheide riechen „wie alte Frau“ … Es ist wunderbar, wenn man, wie in diesem Fall, in gleicher Weise mit gesundem Menschenverstand und gerüstet mit medizinischen Fachkenntnissen arbeiten kann. In diesem Fall würde man also wahrscheinlich, falls die Östrogene überschießend ansteigen, schnellstens eine operative Abtragung der Eierstocks-Zyste veranlassen. In solchen Fällen sollte sich niemand scheuen, sich den letzten Stand der endokrinologischen biologischen Erkenntnisse zu Nutze zu machen. Alles, was an Fakten aus der konventionellen Medizin für unsere Patienten nutzbar zu machen ist, verwenden wir dankbar und gerne.
Der Fall ist jedoch noch nicht zu Ende – eben ein Fall „aus der Werkstatt“ – aber alles spricht dafür, dass er gut verlaufen könnte. Dieser Fall soll auch anderen Eltern solcher „behinderter Kinder“ berechtigten Mut geben, das bisher schier unmöglich Erscheinende für ihr Kind zu versuchen.
Nach meiner Meinung kann solch ein renormalisiertes Kind später auch ganz normale Nachkommen bekommen. In unserer „Werkstatt“ laufen inzwischen alle Räder heiß, den Genforschern von den ersten zehn Fällen von Down-Syndrom nach der Renormalisierung die Probe aufs Exempel vorzulegen – in der hoffnungsvollen Erwartung, dass dann auch die Chromosomen wieder renormalisiert sind.
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Arzt zu sein, ohne zugleich Forscher zu sein, ist für mich schlecht vorstellbar!
Das Experiment ist die Mutter der Naturwissenschaft! In diesem Fall ist das Kind kein Versuchskaninchen – wir hatten nichts zu verlieren!
Nebenstehend ein neues Foto von Anna Ende Dezember 1998. Auf diesem neuen Bild erkennt man Anna nach nur drei Monaten kaum wieder. Anna holt mit Siebenmeilenstiefeln ihren Entwicklungsrückstand auf.

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