2 Die Krankheiten (nunmehr verstanden als Sinnvolle Biologische Sonderprogramme) von Mensch, Tier und Pflanze als dreischichtiges Geschehen

(Seite 43 bis 54)

Psyche
Programmierer

Gehirn (= Organgehirn + Kopfgehirn)
Computer

Organ
Maschine

Die bisherige Schulmedizin befaßt sich so gut wie ausschließlich mit den Organen. Funktioniert ein Organ nicht wie es sollte, dann hatte es entweder eine mechanische Störung, war angeblich durch Bakterien oder Viren angegriffen oder reagierte gar allergisch gegen irgendeinen Antikörper. Daß das Organ vielleicht von einem Computer, gar dem Gehirn, gesteuert sein könnte, ist nie jemandem eingefallen.

Wenn heute jemand sagt, es hätten schon viele behauptet, Krebs habe etwas mit Streß oder Traurigkeit oder Konflikten zu tun, dann hat das nichts mit den 5 Biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin zu tun. Denn zum einen ging und geht in der modernen Medizin jeder davon aus, wie es in jedem Lehrbuch steht, daß Krebs 10 bis 20 Jahre zum Sichtbarwerden benötige. Zum anderen hatte und hat man eine völlig andere Definition von „Konflikt“.

Ein Psychologieprofessor der Tübinger Universität wurde am 17.12.86 von einem Richter in Sigmaringen gefragt, was er denn zum Beispiel unter einem sexuellen Konflikt verstehe, den der Doktor Hamer einen biologischen Konflikt nenne. Antwort: „Eine narzißtische Kränkung“. Meine Gegenfrage: „Würden Sie denn meiner Hündin auch eine narzißtische Kränkung zubilligen, wenn sie bei einem sexuellen Konflikt an gleicher Stelle wie der Mensch einen Hamerschen Herd15 im periinsulären16+17 Bereich links erleidet mit einem Gebärmutterhals-Krebs?“ Keine Antwort mehr …

15 HAMERsche HERD = Von Doktor Hamer entdeckter Korrespondenzherd im Gehirn zu einem Konflikt beziehungsweise der Organerkrankung. Fotografierbar! Ursprünglich von den Gegnern Doktor Hamers spöttisch „die komischen Hamerschen Herde“ genannt. Man sieht scharfringige Schießscheiben-Konfigurationen in entsprechenden Schichten des Hirn-Computertomogramms (CCT) in der konfliktaktiven Phase (ca-Phase), die die Radiologen als „Artefakte“ abtaten, die aber in der Heilungsphase (post-conflictolytisch = pcl-Phase) zu aufgequollenen Oedemringen an gleicher Stelle werden.


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Peri- = Wortteil mit der Bedeutung um … herum, in der Umgebung von, überschreitenden, übermäßig, über
17 Insula = Insel

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Mein Kommentar danach: „Herr Kollege, der ganze Freudsche Stuß ist doch reine Phantasie mit Schneegestöber, wie Sie sehen, denn daß meine Hündin eine narzißtische Kränkung hat, glauben Sie doch selbst nicht, aber deshalb hat sie nach Hamer doch eine Seele ähnlich wie der Mensch.“

Die Tiere erleiden nämlich, wie ich mit Hilfe von CT-Aufnahmen18 des Gehirns nachweisen konnte, bei der gleichen Sorte von Konflikten einen Hamerschen Herd an der im Prinzip gleichen Stelle des Gehirns, wo auch der Mensch ihn hat. Und es hat damit korrespondierend dann auch an im Prinzip gleicher Stelle des Körpers, also am analogen Organ, seinen Krebs. Man konnte sogar genau nachweisen, daß der Krebs oder die Nekrose stets wieder größer wird, wenn ein neues Konfliktrezidiv eingetreten ist, und daß er stets an Größe wieder abnimmt oder ganz verschwindet, wenn der Konflikt vorher gelöst war, sofern bei althirn-gesteuerten Konflikten beziehungsweise Tumoren Mykobakterien vorhanden waren, das heißt die archaischen biologischen Regelkreise möglich waren. (Diese Zusammenhänge werden später noch ausführlich erläutert).

Selbstverständlich muß man spezifische Vorprogrammierungen berücksichtigen: zum Beispiel erleidet die Ente wohl nie einen Flüssigkeits-Konflikt, dagegen der Mensch sehr wohl. Eine Hausmaus erleidet sehr leicht einen Konflikt durch Rauch, ein Hamster so gut wie nie! Er hat keine „Alarmanlage“, keinen Code gegen Rauch. Er hat ihn nicht nötig, da er tief unter der Erde wohnt.

Wächst irgendwo ein Krebs, so geht die sogenannte Schulmedizin bisher dagegen rein symptomatisch vor mit „Stahl, Strahl und Chemie“, will heißen mit Verstümmelungs-Operationen, Verbrennung des Tumors mit Röntgen- oder Kobaltbestrahlung und mit sogenannter zytostatischer19 (Zellgift-) Behandlung meist vermittels Infusionen. Immer wird nur das Organ behandelt. Die Psyche von Mensch und Tier oder das Gehirn haben dabei nichts zu suchen. Ganz und gar abenteuerlich galt und gilt es, wenn ich behaupte, daß man durch Auffinden und Lösen des psychischen Konfliktes, durch sogenannte „Conflictolyse“20, ein Krebswachstum nicht nur zum Stillstand und Einkapseln bringen, sondern (bei Plattenepithel-Ulcus-Carcinom; Beispiel Gebärmutterhals-Carcinom) sogar durch Wiederauffüllen der Ulcera organisch zum völligen Verschwinden bringen könne.

18 Computertomogramm-Aufnahme = Röntgenschichtaufnahme
19 Zytostatikum = griechisch kytos = Rundung, Wölbung (hier Zelle); statikös = Statik; Substanzen, die den Eintritt der Kern- und/oder Plasmateilung verhindern oder erheblich verzögern beziehungsweise ihren Ablauf unterbrechen, stören.
20 Conflictolyse = Konfliktlösung

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Das Grundproblem der „modernen“ Schulmedizin ist, daß ihre Dogmen immer noch auf dem Weltbild des 19. Jahrhunderts aufbauen, nämlich der sogenannten „Zellularpathologie“21 des Herrn Virchow. Diese war zu ihrer Zeit durchaus fortschrittlich – jedoch ist grotesk, daß diese Theorien, daß jede Ursache einer Krankheit auf rein organischer Ebene nämlich an oder in der Zelle zu finden sei, zum Wohle der Industrie und der von diesen Dogmen lebenden „Forscher“ mit ins 21. Jahrhundert genommen werden sollen!

Nach wie vor ist es ja so, daß Ursachen von Krebs und anderen sogenannten „Krankheiten“ in Gegebenheiten der Zelle gesucht werden oder sogar kleinsten Bruchstücken von Eiweißteilchen oder Viren. Für diese abenteuerlichen Dinge, die keinem einzigen Patienten helfen, werden Nobelpreise verliehen. Es ist klar, daß die Seele oder Psyche der Patienten hier nur stören kann!

Die Neue Medizin bezweifelt durchaus nicht Fakten, die man zum Beispiel unter dem Mikroskop erkennen kann. Nur die Schlüsse beziehungsweise Dogmen, die hieraus abgeleitet wurden und werden, sind vielfach falsch: So kann man natürlich unter dem Mikroskop einer Brustdrüsen-Krebszelle nicht ansehen, ob sie die Brust zu doppelter Milchproduktion befähigt hätte. Man kann ihr auch nicht ansehen, ob sie zum Nutzen des Kindes gewachsen ist oder ob sie später wieder abgebaut wird, sofern Mykobakterien vorhanden sind. Die Zellen haben Mitosen22, Mitosen sind bösartig – basta!

An den veralteten Virchowschen Auffassungen hängt heute noch die ganze Schul- oder Staatsmedizin. Deswegen haben wir in der Medizin bisher im wesentlich auch nur technische und apparative Weiterentwicklungen gehabt, eigentliche medizinische Erforschungen waren wegen dieser Dogmen quasi unmöglich! Die offizielle Medizin konnte sich aus dieser Zwangsjacke der „Zellularpathologie“ bisher nicht befreien. Ein Professor sagte mir: „Ja, Herr Hamer, wenn die Zellularpathologie falsch war, dann bricht ja alles zusammen.“

Sie war falsch und es bricht alles zusammen!

Es liegt gar nicht daran, daß es etwa schwierig wäre zu beweisen, daß jede sogenannte Erkrankung auf den 3 Ebenen der Psyche, des Gehirns und der Organe, welche untereinander in steter Wechselwirkung stehen, abläuft und daß die 5 Biologischen Naturgesetze der Neuen Medizin richtig sind, sondern der Skandal ist, daß dieser Beweis auf gar keinen Fall entgegengenommen werden darf, wegen der gewaltigen Konsequenzen … Klären könnte man die Sache ganz leicht an einem einzigen Vormittag:

21 Zellularpathologie = die Auffassung der Krankheit als Störung der physiologischen Lebensvorgänge der Zelle (Virchow)
22 Mitose – Zellteilung

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Man brauchte nur nachzuschauen, ob beliebig viele (rechtshändige) Patientinnen mit Gebärmutterhals-Carcinom im linken Periinsulär-Bereich des Gehirns einen Hamerschen Herd haben. Wenn man ganz sichergehen will, sucht man von vornherein solche Patientinnen aus, deren Konflikt (sexueller Art) gelöst ist und die deshalb warme Hände haben. Bei ihnen muß der Hamersche Herd ein deutliches perifocales23 Oedem haben. Und wenn man dann noch hinsichtlich der Konfliktinhalte ganz und gar sichergehen will, wählt man nur Rechtshänderinnen aus, denn die Linkshänderinnen müssen ja ihren Hamerschen Herd bei einem sexuellen Konflikt in der rechten Periinsulär-Region haben. Das Ganze ließe sich leicht an einem Vormittag bewältigen. Statt dessen werden Milliarden und Abermilliarden, man muß schon sagen betrügerischerweise, in völlig sinnlose schulmedizinische Unternehmungen gepumpt, nur weil viele Leute ein reges Interesse daran haben, daß alles beim Alten bleibt. Wenn sie doch wenigstens Mitleid mit den armen Patienten hätten!

Nunmehr sei ein kurzer Vorgriff auf spätere Ausführungen gestattet, um den Begriff „Kopfgehirn“ und „Organgehirn“, der in der Kapitelüberschrift auftaucht, an dieser Stelle schon erklären zu können: Alle Lebewesen haben ein Organgehirn. Aber der Mensch und die Tiere haben zusätzlich ein Kopfgehirn. Warum das so ist, darüber können wir nur Vermutungen anstellen. Ich vermute, der Grund ist, daß Mensch und Tiere

a) nicht platzgebunden, sondern frei beweglich sind,

b) notwendige rasche Bewegungen und rasche Verwertung von Informationen einen zusätzlichen Computer erforderlich gemacht haben.

Das Kopfgehirn ist aber nichts grundsätzlich anderes als das Organgehirn, sondern nur etwas Zusätzliches. Bei einer aktiven Phase eines Sonderprogramms sehen wir die scharf markierten Schießscheiben der Hamerschen Herde bei kompakten Organen im CT in gleicher Weise und wohl auch in gleicher Schwingungsfrequenz wie im Gehirn. Dies wird später noch ausführlich erklärt. Das Organgehirn, das quasi aus allen Zellkernen der Organe besteht und bei dem alle Zellkerne miteinander vernetzt sind, ist quasi wie eine große Computer-Festplatte, die nicht nur alle Informationen gespeichert hat, sondern auch Befehle an die einzelnen Organe gibt. Wie weit nun noch die einzelnen Organe ihre eigene „Organ-Teilfestplatte“ haben, die zum Beispiel eine Leber nach einer Transplantation instand setzt, weiterzuarbeiten, kann ich noch nicht sicher sagen, nehme es aber für die althirngesteuerten Organe an; also für die Organe des Entoderms und Althirn-Mesoderms.

23 perifocal = um das eigentliche Zentrum herum

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Es bleibt uns auf biologischem Gebiet noch sehr viel zu forschen. Obwohl wir uns schon sehr klug fühlen, schon mit Genen herumexperimentieren und zu klonen versuchen, habe ich das Gefühl, daß wir eigentlich gerade erst wissen, „wo die Glocken hängen“!

Im Gegensatz zur sogenannten Schul- oder Symptommedizin, die sich fast ausschließlich für die organischen Symptome interessiert und diese zu behandeln versucht, steht die Neue Medizin:

Für die Neue Medizin ist der Mensch, auch jedes Tier und jede Pflanze, stets ein Organismus, den wir uns auf 3 Ebenen denken können, die miteinander synchron verlaufen:

die Psyche
das Gehirn (Kopfgehirn und Organgehirn)
die Organe

Über diese Zusammenhänge nachzudenken, begann ich nach einem persönlichen Schicksalsschlag: Seinen Ausgang nahm alles durch meinen persönlichen Verlust-Konflikt mit plötzlicher Erkrankung an Hodenkrebs 1978/79 kurz nach dem Tode meines damals 19jährigen Sohnes Dirk, der von einem Prinzen und Waffenhändler des internationalen Jetset, Großlogenmeister der berüchtigten Verbrecherloge P2 (Propaganda due) angeschossen wurde und vier Monate darauf qualvoll in meinen Armen verstarb.

Dieses Erlebnis einer offensichtlichen Koinzidenz war damals der Anlaß, darüber nachzudenken, wie diese offensichtliche Kommunikation zwischen Psyche und Organismus wohl vonstatten gehen könnte. Meine Arbeitshypothese war damals, daß eine Kommunikation Psyche – Organ nur über das Gehirn erfolgen könne. Für das Gehirn im Zusammenhang mit Krankheitsentstehung interessierte sich damals eigentlich noch niemand. Ich fand als Oberarzt an einer der Münchner Universität angeschlossenen sogenannten Krebsklinik heraus, daß es eine eindeutige Korrelation24 und Systematik zwischen unseren Organen und bestimmten Konflikten beziehungsweise Konfliktgruppen gibt. Diese Systematik müsse man, so postulierte ich, auch im Gehirn irgendwo wiederfinden.

Der systematische Zusammenhang

Organ <=> Psyche wurde also erweitert auf
Psyche <=> Gehirn und Gehirn <=> Organ.

Zugrunde legte ich das Denkmodell

24 Korrelation = Wechselbeziehung, Verhältnis

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Psyche — Programmierer
Gehirn — Computer
Organ — Maschine

Merkwürdig war und ist, daß im Computerzeitalter zwar komplizierte Industriemaschinen nach diesem Modell arbeiten, der viel kompliziertere menschliche Organismus jedoch angeblich ohne Gehirn und Psyche, also ohne Programmierer und Computer sogenannte „Krankheiten“ produzieren sollte. Die Krankheitsentstehung war, so glaubte man, bestimmt von Zufällen, Entgleisungen, Insuffizienzen25, Entartungen.

Da die Entstehungsursache für Krankheiten wie Krebs in der bisherigen Medizin ja bis heute unbekannt ist, konnte die Ursache „folgefalsch“ nur als zufallsbedingt gedacht werden.

Es ist für unsere Diagnostik und auch die Therapie (insbesondere auch die Autotherapie) sehr wichtig, sich stets aufs neue klar zu machen, daß alles synchron verläuft. Deshalb gibt es in der Neuen Medizin streng genommen weder mehr eine sogenannte Psychiatrie, die davon ausgeht, daß psychische Symptome unabhängig vom Organismus ablaufen, noch eine „Organ-Medizin“, die auch davon ausgeht, daß die Organe mit der Psyche nichts zu tun haben. Zwar gab es die sogenannte „Psychosomatik“26, aber das war faktisch eher ein Kümmerzweig der Medizin, der auch nie wirkliche Bedeutung erlangt hat, auch nicht erlangen konnte, weil er die Synchronizität zwischen Psyche, Gehirn und Organ nicht kannte. Über allgemeine Ansätze, wie „Streß macht Magengeschwüre“ oder „Streß macht Herzinfarkt“ kam sie nicht hinaus. In beidem steckt ein Körnchen Wahrheit drin, aber das Fehlen der Vorstellung von der Synchronizität, daß nämlich alles gleichzeitig synchron verläuft, verhinderte, daß sich die Psychosomatik überhaupt weiterentwickeln konnte.

„Sinnlosfolgerichtigerweise“ wurde auch in Deutschland und Österreich in Psychotherapeuten-Gesetzen die Aufteilung der Medizin in Organmedizin und Psychomedizin zementiert, mit Sicherheit auch, um die Anwendung der Neuen Medizin zu behindern. In der Neuen Medizin sind solche „Spezialisierungen“ nicht nur sinnlos, sondern sogar gefährlich, wie wir noch sehen werden.

Die Drei-Ebenen-Synchronizität von Psyche, Gehirn und Organ ist in der Neuen Medizin eine ganz entscheidende Grundlage der Diagnostik und der Kenntnis des Verlaufs, die für den Patienten und seine „Autotherapie“ von entscheidender Bedeutung ist.

25 Insuffizienz = Schwäche, ungenügende Leistung eines Organs oder Organsystems
26 Psychosomatik = Bezeichnung für eine Krankheitslehre, die psychische Einflüsse auf somatische Vorgänge berücksichtigt

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Nur dadurch, daß der Patient sowohl den Beginn seiner Erkrankung (im folgenden wird dieses Geschehen Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm genannt) als auch ihren gesamten Verlauf als Sinnvolles Biologisches Geschehen auf allen 3 Ebenen nachvollziehen und verstehen kann, bekommt er ja die nötige Ruhe und Souveränität, die Panik erst gar nicht aufkommen läßt. Er weiß: Mit 95%iger Wahrscheinlichkeit und mehr werde ich dieses Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) überstehen. Das macht ihn erst wirklich zum souveränen Chef seines eigenen Verfahrens.

2.1 Was bedeutet die Synchronizität des dreischichtigen Verlaufs?

Wir konnten uns früher allenfalls vorstellen, daß als Folge lang anhaltenden psychischen Stresses Organveränderungen resultieren. Auch diese konnten wir jedoch nur vage vermuten, da die konkreten Zusammenhänge, die uns die 5 Naturgesetze der Neuen Medizin (die im weiteren erklärt werden) unbekannt waren. Jedoch waren wir meilenweit davon entfernt uns vorstellen zu können, daß eine Synchronizität, ein gleichzeitiges Wirken von Psyche, Gehirn und Organen überhaupt möglich wäre.

Genau das sagt aber die Neue Medizin: Jeder psychische Vorgang läuft gleichzeitig im Kopfgehirn (und sogar auch im Organgehirn) und am Organ ab, das bei diesem Sinnvollen Biologischen Sonderprogramm betroffen ist. Es läuft nie eins ohne das andere – sprich: Eine Ebene nie ohne die andere!

Was besagt das genau?

Wenn ein SBS mit einem organischen Symptom abläuft (was man landläufig Krankheit nennt), dann läuft ein entsprechendes Symptom im ganzen Organismus ab, also auch auf der psychischen Ebene, der Kopf- und Organgehirn-Ebene.

Die Neue Medizin mit ihren fünf Biologischen Gesetzmäßigkeiten hat nichts zu tun mit dem, was heute so schön als Ganzheitsmedizin bezeichnet wird, worunter sich ohnehin niemand so recht etwas vorstellen kann. Die Neue Medizin, die eng an den biologischen Verhaltensweisen und Konflikten orientiert ist, setzt ganz neue Maßstäbe. Sie ist keineswegs inhuman, weil sie biologisch orientiert ist, sondern im Gegenteil, sie räumt mit dieser seelenlosen Brutalmedizin auf. Niemand wird ja durch das „Überbordwerfen“ eines Irrtums ärmer. Unsere heutige Schulmedizin mit ihren unzähligen unbewiesenen und unbeweisbaren Hypothesen ist ein einziger Irrtum und ein brutaler dazu.

Die Schulmedizin arbeitet ohne Sinn und Verstand im wahrsten Sinne des Wortes. Zwei Drittel der chirurgischen Stationen könnte man schließen, weil es völlig überflüssig ist, diese an sich so harmlosen Krebsknoten, wegzuschneiden, sogar noch „radikal, weit im Gesunden“ wegzuschneiden.

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Um aber die Psyche, den Programmierer oder das Gehirn, den Computer unseres Organismus, zu reparieren, sollte man ja eigentlich nicht nur wissen, welche Sicherung da vermeintlich durchgebrannt ist, sondern auch, warum sie scheinbar durchgebrannt ist. Wir wissen ja jetzt auch, daß es eigentliche Sinnvolle Biologische Sonder- beziehungsweise Notprogramme sind!

Und das führt doch sofort zu der nächsten Frage, welches Programm nunmehr für die Zukunft unserem Organismus eingegeben werden soll – optimal doch das biologische Programm! Denn das Sonder- oder Notprogramm erfolgte doch nur, weil ein psychisches DHS dem biologischen Programm unseres Computers Gehirn „aus dem Ruder gelaufen“ ist, das Einschalten eines Not- beziehungsweise Sonderprogramms notwendig wurde.

Beispiel: Ein kleines Kind erleidet eines Nachts einen sogenannten „pavor nocturnus“. Die Eltern sind auf einer Party. Da es Einzelkind ist, wie heute üblich, kann es einen „Knacks fürs Leben“ behalten. Ein solcher Fall kommt unter den Umständen, die unser Hirnprogramm als Verhaltensmuster induziert, überhaupt nicht vor. Normalerweise – naturgemäß – würde sich die Mutter nicht von ihrem Kind entfernen, außerdem sind normalerweise stets genügend Geschwister da, an die sich das Kind, wenn es nachts schlecht geträumt hat, ankuscheln kann. Um ein Kind gehirnmäßig/psychisch – von Anfang an zum Single oder Einzelkind zu programmieren, würde die Natur wahrscheinlich 1000000 Jahre benötigen …

Offenbar funktionieren alle sogenannten „Krankheiten“ im Einklang mit unserem Computer Gehirn, auch die sogenannte „Infektionskrankheiten“. Wir müssen einfach lernen, alle diese Dinge wieder von einer neuen Sicht her zu sehen. Was uns diese Zivilisation gebracht hat, sehen wir ja jetzt wohl voller Entsetzen. Je reicher wir werden und je älter unsere Menschen (in den Altersheimen) werden, desto ruinöser und kinderloser werden unsere Familien und unsere Gesellschaft – gegen unseren Code.

Es kommt mir bei diesen Beispielen darauf an, zu zeigen, daß wir nicht etwa sogenannte Gesellschaftsstrukturen willkürlich manipulieren können, sofern wir nicht die zwangsläufig daraus folgenden Konflikte dafür in Kauf nehmen wollen. Vielmehr gibt es einen biologischen Code, biologische Regelkreise oder ein umfassendes biologisches Programm in unserem Gehirn, nach dem wir uns richten müssen, ob wir wollen oder nicht. Alles andere verursacht zusätzliche Konflikte und führt letzten Endes in einen Teufelskreis.

Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, daß das biologische Programm, wenn wir es mal so nennen wollen, auch seine biologisch gewollten und eingeplanten Konflikte hat. Daß der junge Revierhirsch zum Beispiel den alten Hirsch schließlich ablöst, indem er ihm einen Revier-Konflikt beibringt, ist ja ein biologisch gewollter, ja geradezu notwendiger Vorgang, der zugehörige Revier-Konflikt für den unterlegenen Althirsch notwendigerweise etwas biologisch Gewolltes.

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Es ist biologisch völlig unsinnig, nach irgendwelchen willkürlichen weltanschaulichen Programmen lauter unmännliche „Softies“ heranzubilden, die sich gegenseitig nichts mehr tun und auf ein Revier keinen Wert mehr legen und das dann als die Krone der Schöpfung zu verkaufen. Bedenklich ist auch zu sehen, wie unsere überreglementierte Gesellschaft mit ihren immer enger werdenden Vorschriften und Kontrollmöglichkeiten zwangsläufig zu immer mehr Revier-Konflikten auch wegen Belanglosigkeiten führt. Schon das Autofahren oder der Kampf um einen Parkplatz können zu Konflikten führen. Dies alles sind kümmerliche Verzerrungen einer wunderbaren Ordnung, die in unserem Kosmos genauso zu finden ist wie in unserem Organismus.

Über diese Ansichten kann man natürlich endlos diskutieren, letzten Endes kommt jeder aus einer anderen weltanschaulichen Ecke und bringt mehr oder weniger immer diese Vorgabe mit in die Diskussion, in Form der Beurteilung dieser Zusammenhänge. Die Zusammenhänge selbst kann man jedoch nicht leugnen. Letztlich spielt auch die Frage hinein, ob man Gott oder ein göttliches Prinzip für den „Überwinder“ (sprich Zerstörer) oder für den Erfüller seiner eigenen wunderbaren Schöpfung hält. Im ersteren Fall ist natürlich jeder Pervertierung der Natur Tor und Tür geöffnet. Unser christliches Abendland leidet ja seit fünfzehnhundert Jahren darunter, daß zum Beispiel das geradezu innige Verhältnis, das unsere Vorfahren, etwa die Germanen, zu den Tieren, zum Beispiel zu ihren Pferden, hatten, eingetauscht wurde gegen die geradezu tierverachtende Mentalität der jüdisch-christlichen Kirchen, die bekanntlich den Tieren – ganz zu schweigen von den Pflanzen – eine Seele absprechen und folgerichtig zum Beispiel Tierversuche bis heute gutheißen.

Die Neue Medizin konstatiert zunächst, daß in unserem Organismus alles abläuft wie in einem modernen Computer, nur viel grandioser, weil sogar in das Programm auch ein Großteil der anderen Tier- und Pflanzenarten mit einbezogen ist, wir sagen, daß die verschiedenen Programme „vernetzt“ sind. Denken wir an die Coli-Bakterien unseres Darms, sogar sämtliche Bakterien, die wir bisher gelehrt wurden, als unsere Feinde zu betrachten, was sie gar nicht sind. Denken wir an das sogenannte Ungeziefer, Läuse, Flöhe, Wanzen, Mücken und dergleichen, das uns seit Jahrmillionen getreulich begleitet hat, bevor man es mit Insektiziden versuchte auszurotten. Welche Zeche wir dafür noch werden bezahlen müssen, beginnt doch jetzt vielen zu dämmern, wenn zum Beispiel unsere Flüsse und Seen, die aus dem biologischen Gleichgewicht herausgefallen sind, wie Kloaken riechen. Gleichgültig, ob wir uns nach unserem Gehirncode richten oder aus Unverstand oder Absicht nicht danach richten, der Code im Gehirn ist da!

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Dieser Code bestimmt unsere Konflikte und auch unsere sogenannten Erkrankungen, sprich Sinnvollen Biologischen Sonder- oder Notprogramme der Natur, allen voran am besten sichtbar die Krebserkrankung, von der alle Welt bisher steif und fest behauptet hat, es gäbe darin keinen Sinn, das seien eben „wild gewordene Zellen“, die da ihr Unwesen trieben. Ein verhängnisvolles Überbleibsel der Virchowschen „Zellularpathologie“. Der Körper sei nicht in der Lage, diese „wild gewordenen Zellen“ zu bekämpfen.

Nichts von alledem hat gestimmt. Es gibt kein logischeres und grandioseres System in der ganzen Medizin und Biologie als das Phänomen Krebs. Solange man natürlich nur eine Ebene, nämlich die der Organe, und hier wiederum nur die histologische der Zellen, betrachtet hat, konnte man dieses System auch nicht entschlüsseln. Und daß man mir, der ich die Schrift entschlüsselt habe, praktisch auf Lebenszeit die Approbation als Arzt entzogen hat, kann die Erkenntnis auch nicht mehr stoppen. Schon gibt es tüchtige Ärzte in ganz Europa, die nahezu perfekt nach diesem System arbeiten, mit dem allerbesten Erfolg!
Das, was den sogenannten Schulmedizinern so schwerfällt zu verstehen, ist die Notwendigkeit, daß man von Grund auf lernen muß, umzudenken. Es geht nicht, daß man zu dem Bisherigen die Neue Medizin komplettierend hinzunimmt, sondern man muß sich bewußt sein, daß fast alles Bisherige falsch war, da man zu den eigentlichen Krankheitsursachen ja nie vorgestoßen ist.

Im Grunde hat es ja bisher nur zwei Sorten von Medizinern gegeben: Die Medizinmänner des Urwaldes, die zu ihren natürlichen Heilmethoden samt Kräuterkenntnis auch die psychischen Zusammenhänge zu Krankheiten einigermaßen richtig beurteilt haben. Zum anderen die sogenannten modernen Schulmediziner, die den Menschen mehr oder weniger als „Eiweißklumpen“ ansehen, bei dessen Bearbeitung die Psyche des Patienten nur stört und deshalb ruhiggestellt werden muß, man nennt das medikamentöse „Sedierung“. Die von uns so spöttisch abgetanen Medizinmänner des Urwaldes waren eindeutig die klügeren Mediziner. Ihnen hat nur gemangelt, eine Systematik in die Dinge hineinzubringen.

Psyche – Gehirn – Organe

Das Faszinierende an dem System ist, daß es ein überdeterminiertes27 System ist. Weiß ich eine der drei Ebenen, dann weiß ich auch alle drei. Weiß ich zum Beispiel genau Bescheid über die psychischen Vorgänge, dann kann ich mir den Zustand des zugehörigen Organs und den Zustand der entsprechenden Hirnregion (Hamerscher Herd) genau ausmalen. Im Moment scheint das noch etwas schwer vorstellbar. Aber es wird nicht mehr lange dauern, dann können wir uns exakt aus dem Hirnzustand mit Hilfe eines Computers, in dem Tausende von Detailvarianten eingespeist sind, ziemlich exakt den Zustand des Organs, das betroffen ist, ausrechnen!

27 determinieren = lateinisch determinare; [im voraus] bestimmen, festlegen

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Vermutlich wird demnächst der überwiegende Teil der Untersuchung eines Patienten in der CT- Untersuchung und CT-Auswertung seines Gehirns bestehen. Aus dem CT des Gehirns kann ich aber auch sehr präzise Rückschlüsse auf die psychischen Ursachen ziehen: Ich kann sehen, welche Art von Konflikt es war, in welchem Stadium er jetzt ist, (konflikt-aktiv oder post-conflictolytisch28, kurz pcl-Phase), ich kann auf die Dauer des voraufgegangenen Konfliktes und eventuell seine Intensität schließen. In einem solchen Raster werden bei zunehmender Erfahrung die Detaillücken immer kleiner. Bei Kenntnis einiger weniger Basisdaten wie: männlich oder weiblich, rechtshändig oder linkshändig, jung oder alt, kann ich wirklich aus der genauen Kenntnis einer der drei Ebenen den Zustand der anderen beiden Ebenen berechnen.

Hüte Dich davor, lieber Leser, die Beschäftigung mit den 5 Biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin als Gedankensport-Spiel zu verstehen. Es ist ein lebendiger Mensch wie du und ich, um den es hier geht, mit einer Seele, die erkrankt ist und an einem Konflikt, der für dich vielleicht banal, sogar lächerlich erscheint, für diesen Patienten aber von so immenser Wichtigkeit war, daß er an diesem Konflikt zu zerbrechen droht. Nur Menschen mit warmem Herzen und warmen Händen und einem gesunden Menschenverstand dürfen diesen Erkrankten „die Beichte abnehmen“. Laßt keine Medizyniker an solche Patienten heran. Sie sind wie die Faust aufs Auge, egal, ob sie die Geschwulst lokal bearbeiten wollen oder nach „narzißtischer Kränkung“ suchen. Einfältige Dogmen haben hier nichts zu suchen, und diese elementaren biologischen Konflikte haben nichts mit psychologischen oder intellektuellen Problemen gemein.

Die meisten unserer Reaktionen und Handlungen geschehen spontan und unreflektiert, genau wie im Tierreich! Niemand macht sich Gedanken über den sogenannten „Revier-Konflikt“ des Mannes. Und trotzdem sterben sehr viele Männer eben an den Folgen eines solchen Konfliktes, dem Herzinfarkt. Im Grunde spielt sich der allergrößte Teil unseres unbewußten und auch unseres bewußten Handelns in diesen biologischen Verhaltensmustern ab.

Deshalb wird die Neue Medizin die größte medizinische und soziale Revolution seit Menschengedenken heraufbeschwören. Jeder Richterspruch beispielsweise kann einen Menschen durch seinen möglichen Konfliktschock (DHS) töten, ja, ein einziges Wort kann ihn umbringen. Besonders Kindern können unbedachte Worte von Erwachsenen sehr leicht Konflikte beibringen, da sie ja in der Regel unterlegen und von ihnen abhängig sind.

28 Post- = Wortteil mit der Bedeutung nach, hinter, später

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Ich weiß nicht, ob ich den Durchbruch dieser Neuen Medizin nach diversen Attentaten noch erleben werde. Aber das ändert nichts daran. Was ich hier weitergebe, gebe ich als Vermächtnis meines toten Sohnes DIRK an Dich weiter. Wenn Du klug bist, versuchst Du es zu verstehen und zu nutzen.

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